Erlebniswelt Goldwasser

Neu ab Juni 2012!

Bald ist es soweit!

Im Juni 2012 eröffnet die Alpine Wassererlebniswelt „Nauderix Goldwasser“.

Auf einer Höhe von 2.180 m, direkt neben dem Bergkastelrestaurant, errichteten die Bergbahnen Nauders einen Erlebnisraum für die ganze Familie.

Beim Bau wurde darauf geachtet, dass nur natürliche Materialien verwendet werden.

Auch der Kinderwagen sollte kein Hindernis mehr sein um die Gegend zu erkunden.

Vom kleinen Mühlrad über Stauanlagen, Goldwaschen bis hin zum Niederseilgarten bietet die Alpine Wassererlebniswelt greifbare und unmittelbare Erfahrungen für Kinder und Erwachsene.

Thematisch passend hält auch die Sage vom „Venediger-Mannl an den Goldseen“ Einzug in das Konzept.

Auf den Spuren des Fabelwesens gehen die Kinder auf die Suche nach dem kostbaren Edelmetall und lernen anschließend beim Goldwaschen, wie man die glänzenden Steinchen vom wertlosen Rest trennt.

Abgerundet wird die Spielewelt mit einer Riesensandkiste samt Kletterturm, Zapfen-Schusswand, Barfußpfad und vielem mehr.

Für die Eltern gibt es auch ein Eckchen zum Entspannen mit Erholungsschaukel. Von hier haben Sie Einblick in das gesamte Areal.

Die Sage des Venediger Mannls gibts hier:

 

DAS VENEDIGER-MANNL AN DEN GOLDSEEN

Vor langer Zeit kam von Venedig ein schon bejahrtes buckliges Männlein Jahr für Jahr auf den Kompatschhof. Es wohnte in der Dachkammer beim Bauern. Seine Habseligkeiten bestanden nur aus zwei Kleidern und etwas Leibwäsche. Zusätzlich hatte es eine Kuhschelle, ein sehr langes Seil und zwei kleine Säcke dabei. Das Männlein kam immer von Juli bis August und stieg direkt nach der Ankunft direkt auf zu den Goldseen. Mit im Gepäck die Kuhschelle, das Seil und die beiden Säcke. Um die Hirten machte es stets einen großen Bogen. Am Abend kehrte es wieder zum Hause zurück. Bei schlechtem Wetter schloss es sich in seine Kammer ein, welche niemand betreten durfte und welche immer verschlossen war. Kost und Miete wurden immer pünktlich bezahlt und so zeigten die Hofleute wenig Neugier. Nach mehreren Jahren wurde die Hofbäuerin neugierig und betete den Hirtenbuben dem Männlein nachzuschleichen und das Tun und Treiben zu beobachten. Dieser konnte der Bäuerin aber nur erzählen, dass sich das Männlein an den Goldseen herumtreibe, jedoch sofort verschwand wenn es den Buben zu Gesicht bekam. Jetzt war die Bäuerin auf den Inhalt der Kammer gespannt, in welcher das Männlein wohnte. So brachen sie die Kammertür, doch sahen nichts Besonderes. Nur auf de Tischlein stand eines der Säckchen gefüllt mit glänzendem Sand und daneben ein kleines Häufchen grauer Sand. Dies war alles, was sie fand. Am folgenden Tag war das Männlein mit den Säcken verschwunden und als es die nächsten Jahre nicht wieder kam, dachte man am Hofe es sei gestorben. Die Zeit verging, der älteste Sohn heirate und übernahm den Hof. Der jüngste Sohn wurde Fuhrknecht. Als dieser eines Tages auf seinen Fahrten nach Venedig kam sah er dort ein großes Kaufhaus, welches über dem Eingang ein großes Schild mit dem Namen, des ihm bekannten buckligen Männlein trug. Er trat ein und Venediger Männl erzählte ihm von seiner früheren Armut und seinem heutigen Reichtum, welchen er in Nauders aus den Goldseen schöpfte.

Das ist das Geheimnis der Goldseen, welches es nur dem Jungen verriet und die Bäuerin trotz des Einbruchs nicht erfuhr.